All about Stückgut

VTL ILN

Schulterschluss

Stabilität, Netzsicherheit und Transparenz sind entscheidende Faktoren im Stückgutsegment. Die Transportdienstleistungen müssen jederzeit lückenlos und zuverlässig erbracht werden. Darüber sind sich Andreas Jäschke, Geschäftsführer der VTL und ILN-Geschäftsführer Hubert Staroske einig. Lesen Sie das Interview …

Interview mit Andreas Jäschke, Geschäftsführer VTL und ILN-Geschäftsführer Hubert Staroske.

Zwei renommierte Stückgutkooperationen präsentieren sich gemeinsam auf der größten internationalen Logistikfachmesse. Was steckt dahinter?

Jäschke: Gemeinsame Ziele, ein langjährig gewachsenes Vertrauen und viel Know how. „All about Stückgut“ ist deshalb unser Messemotto. Gemeinsam verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrung im Stückgutsegment. Wir beobachten die Veränderungen – Konsolidierungen, aber auch Neugründungen von Kooperationen. In diesem volatilen Stückgutmarkt wollen wir eine verlässliche Größe sein und gemeinsam für lückenlose Transportdienstleistungen sorgen.

Staroske: Gerade bei Depotveränderungen im Netzwerk müssen wir das gewährleisten, müssen die Stabilität und Netzsicherheit aufrechterhalten. Nicht nur für Verlader, auch für unsere Netzwerkpartner – derzeit sind es insgesamt 349 – wollen wir Stabilität schaffen. Um das zu erreichen, haben wir Anfang dieses Jahres am Standort Mannheim sogar ein gemeinsames Unternehmen gegründet.

Sie sprechen von MAVIS?

Jäschke: Ja, diese wirtschaftlich starke und interessante Metropolregion war bisher in beiden Netzwerken unterrepräsentiert. Aufgrund von Veränderungen in der Depotlandschaft haben wir uns entschlossen, ein gemeinsames Speditionsunternehmen, die Firma MAVIS zu gründen.

Staroske: Mavis ist nicht nur ein neuer Standort für unsere Netzwerke, wir werden unsere Services auch Dritten anbieten und ja, es ist auch so eine Art von Test im Hinblick auf weitere Entwicklungen im Markt auf die wir in der Zukunft gemeinsam reagieren möchten.

Gibt es weitere Gründe oder Marktveränderungen, die Sie dazu veranlasst haben, so eng zusammen zu arbeiten?

Staroske: Sicher ist eines - neue Impulse entstehen eben nur durch eine engere Zusammenarbeit: Die Hub & Spoke-Organisation VTLs unterscheidet sich schon deutlich von der dezentralen Transshipment-Point (TSP) Direktverkehrsphilosophie der ILN. Beides hat seine Vorzüge, die wir durch interne Offenlegung von Erfolgsfaktoren bestmöglich nutzen können.

Können Sie schon erste Erfahrungen aus der Zusammenarbeit im operativen Alltag berichten?

Jäschke: Das klappt schon ganz gut - erste Erfahrungen im Operativen sind die Integration von Partnern in das andere Netz. Neben der Anbindung einiger VTL-Depots in das ILN-Netzwerk, konnte auch bereits ein VTL-Partner als Dienstleister für ein neues TSP integriert werden, was die Verflechtung der beiden Netze weiter forciert. Umgekehrt sieht es ähnlich aus. ILN-Depots fungieren an einigen Standorten nun auch als VTL-Depots.

www.iln-logistics.de
www.vtl.de

Shoulder to shoulder

Stability, network security and transparency are decisive factors in the groupage segment. Transport services need to be provided in a seamless and reliable form at all times. Andreas Jäschke, Managing Director of VTL, and ILN Managing Director Hubert Staroske agree about that. Read the interview …

Interview with Andreas Jäschke, Managing Director of VTL, and ILN Managing Director Hubert Staroske.

Two acclaimed groupage cooperations are appearing together at the largest international logistics trade fair. What is the idea behind this?

Jäschke: Shared goals, longstanding trust and lots of know-how. This is why "All about Stückgut" is our fair motto. Together we have decades of experience in the grouped cargo segment. We observe the changes – consolidations, as well as the start up of new co-operations. In this volatile grouped cargo market we aim to be a dependable player, joining forces to ensure seamless transport services.

Staroske: It is important that we guarantee this, particularly in view of depot changes in the network, we need to make sure that stability and network security are maintained. Not just for consignors - we also aim to create stability for our network partners, which currently total 349. To achieve this, at the beginning of the year we even established a joint company at the Mannheim site.

Do you mean MAVIS?

Jäschke: Yes, until now this economically strong and interesting metropolitan region has been under-represented in both networks. Changes in the depot landscape have led us to found a joint freight forwarding company, MAVIS.

Staroske: Mavis is not just a new site for our networks, we will also offer our services to others, so yes, it's a kind of test with regard to further developments on the market that we aim to respond to jointly in the future.

Are there other reasons or market changes that have led you to work together so closely?

Staroske: One thing is certain - new impulses are only generated through closer co-operation: the hub & spoke organisation of VTL differs significantly from the decentralized Transshipment-Point (TSP) direct transport philosophy of ILN. Both have their advantages, and we can make optimal use of these through the internal sharing of success factors.

Are you able to report any initial experiences in day-to-day operational co-operation?

Jäschke: It's working really well - one initial operative experience is the integration of partners into the respective other network. In addition to the connection of a number of VTL depots into the ILN network it has also been possible to integrate a VTL partner as service provider for a new TSP, which serves to further promote the interlinking of the two networks. The reverse situation is similar. ILN depots now also functions as VTL depots at a number of sites.

www.iln-logistics.de
www.vtl.de

Andreas Jäschke, Geschäftsführer der VTL und ILN-Geschäftsführer Hubert Staroske
Andreas Jäschke, Geschäftsführer der VTL und ILN-Geschäftsführer Hubert Staroske